Guideline: Gemeinsam gegen Antisemitismus

Die fairplay Guideline "Gemeinsam gegen Antisemitismus" versteht sich als Hilfestellung und Anwendungsempfehlungen für den organisierten Sport und wurden am 6. Juli in der Sportarena Wien vorgestellt.

Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind kein Randphänomen, sondern Teil gesellschaftlicher Realität. Sie treten in unterschiedlichen sozialen Räumen auf – im  Alltag, im digitalen Raum, in politischen Debatten und auch im Sport. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Sport als präventives Handlungsfeld besondere Bedeutung.

Die fairplay Initiative am VIDC erarbeitete, in Kooperation mit der Coalition to Counter Online Antisemitism (CCOA), Guidelines zu Antisemitismus im Sport. Die Guideline dient als praktische Handlungsempfehlungen und soll als Unterstützungsanleitung für die Bekämpfung von Antisemitismus im Sport verwendet werden.

An der Präsentation in der Sportarena Wien, nahmen zahlreiche Sportverbände- und Vereine sowie Institutionen aus der Antisemitismusforschung und Erinnerungsarbeit teil und setzten so ein klares Zeichen gegen menschenfeindliche Ideologien im Sport. 

Die Key-Note von Solveig Barth (CCOA) gab einen Überblick über die Bedrohungslage von Antisemitismus im online Raum. Denn der Handlungsraum von Sportvereine- und Verbände erstreckt sich weit über die analoge Welt hinaus. Schließlich sind die selben Kanäle die Vereinsgemeinschaft schaffen können, auch Flächen von Hass und Diskriminierungen. 

Neben der verschriftlichten Guideline, wurde auch eine illustrative Kurzfassung in Posterform präsentiert. 

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