Club 2x11: Wem gehört das Spiel?

Wem gehört das Spiel? Die WM 2026 zwischen Instrumentalisierung und dem Versprechen eines globales Fußballfests.

Am Donnerstag, 28. Mai um 19:00 Uhr in der Hauptbücherei am Gürtel.

Nach den umstrittenen WM-Endrunden in Russland 2018 und Katar 2022 blickten viele Fans erleichtert auf die kommende WM 2026 in Nordamerika. Doch mit dem zunehmenden Autoritarismus von Donald Trump, der Angriffe auf Migrant*innen und dem schamlosen Verhalten der FIFA ist die Vorfreude geschwunden. 

Fans, Sportjournalist*innen, queere Communities, migrantische Arbeiter*innen und indigene Gemeinschaften laufen Gefahr, dass ihre Rechte missachtete werden – angefangen von der Einreise und der Überprüfung von Social-Media-Profilen über die Einschränkung der Meinungsfreiheit bis zur Ausbeutung von Servicemitarbeit*innen. 

Doch es gibt auch Bewegungen und Akteure, die für eine inklusivere, die Menschenrechte achtende Form des Fußballs einstehen, sowohl in den drei Austragungsländern wie hierzulande. Wie kann der Weltfußball aus seiner Geiselhaft befreit werden? Was erwartet österreichische Fans in den drei Host Cities? Wie ist die Situation in Mexiko und Kanada? 

Diese und weitere Fragen diskutieren wir in einem Podiumsgespräch mit:

Andrea Florence, Executive Director der Sport and Rights Alliance, Menschenrechtsanwältin in São Paulo, Brasilien  
Hanna Stepanik, Projektleiterin „Game on! Sport und Menschenrechte“, fairplay Initiative 
Ex-Profi, to be confirmed

Moderation: Karoline Krause-Sandner, Sport-Ressortleiterin, Kurier

Der Club 2 × 11 ist eine Veranstaltung der Büchereien Wien, der fairplay Initiative, Wir Frauen im Sport und des ballesterer. Diese Ausgabe findet in Kooperation mit der Initiative „Game On ! Sport für Menschenrechte“ statt, gefördert durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit. 

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