„Sport Together for Peace“: Erstes Partner-Meeting in Griechenland

Im Juni fand in Paou, Griechenland, das erste Partner-Meeting unseres neuen EU-Projekts (Erasmus+ Sport) „Sport Together for Peace - Cross-community social inclusion of young people affected by conflicts” statt.

Vertreterinnen und Vertreter von acht Partnerorganisationen aus Österreich, Irland, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland und Polen kamen zusammen, um sich kennenzulernen und die nächsten Schritte des Projekts zu planen.

Projektübersicht
„Sport Together for Peace“ hat das Ziel, soziale Kohäsion und Versöhnung unter jungen Menschen in von Konflikten betroffenen Regionen zu fördern. Im Rahmen des Projekts sind verschiedene Aktivitäten vorgesehen, die den interkulturellen Austausch und die Integration der Teilnehmer unterstützen.

Ein zentrales Element ist das Mädchenfußballfestival, das nächstes Jahr in Wien stattfinden wird. Hier haben Mädchen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen die Möglichkeit, ihre sportlichen Fähigkeiten zu entwickeln und neue Freundschaften zu schließen. Als nächstes wird ein zweitätiges Training im November in Belgrad durchgeführt, das darauf abzielt, die sportlichen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmer_innen zu stärken und Multiplier auszubilden und ins Projekt einzubinden.

Für 2027 sind Cross-Community Touren in Bosnien-Herzegowina und Serbien geplant, gefolgt von einer weiteren Tour in Irland und Nordirland im Jahr 2028. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist auch das Abschlussforum, das als „Sport for Peace Forum“ in Donegal stattfinden wird, um die Ergebnisse zu präsentieren und den Dialog über die gewonnenen Erfahrungen zu fördern.

Partnerschaften
Die Partnerschaft im Rahmen dieses Projekts ist eine außergewöhnliche. Sie bringt Organisationen zusammen, die entweder im oder durch Sport für gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Förderung von sozialer Inklusion und Diversität arbeiten. Diese Zusammenarbeit fördert den Austausch von Ideen und Best Practices und ermöglicht es, voneinander zu lernen und Synergien zu schaffen. Die Partnerorganisationen teilen das gemeinsame Ziel, die Lebensqualität junger Menschen zu verbessern und ihnen durch sportliche Aktivitäten einen Zugang zu interkulturellen Erfahrungen zu bieten. 

Die folgenden Organisationen sind Teil des Projekts:

  • VIDC – fairplay Initiative (Österreich)

  • Donegal Local Sports Partnership (Irland)

  • Football Association of Ireland (Irland)

  • NGO Atina (Serbien)

  • Udrženje Igrajmo Zajedno (Bosnien-Herzegowina)

  • Universität Thessalien (Griechenland)

  • Fundacja dla Wolności (Polen)

  • Sport Inclusion Network (Österreich)

 

Ausblick
Das erste Partner-Meeting in Griechenland stellte somit einen wichtigen Schritt in der Zusammenarbeit dar und legte den Grundstein für zukünftige Aktivitäten, die darauf abzielen, positive Veränderungen in den beteiligten Gemeinschaften zu bewirken.

David Hudelist, der das Projekt koordiniert meint: „Die Partnerschaft, die wir hier aufgebaut haben, ist außergewöhnlich. In den beteiligten Regionen ist die Friedensarbeit durch Sport nicht nur wichtig, sondern auch unerlässlich. Wir glauben, dass wir durch unsere gemeinsamen Anstrengungen einen echten Unterschied im Leben junger Menschen machen können.“

 

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