Im März 2026 hat der ballesterer erstmals um die staatliche Förderung für Qualitätsjournalismus angesucht. Sie haben die Idee, dass der Staat unabhängigen Qualitätsjournalismus unterstützt, ernst genommen und darauf gesetzt, dass die Förderung für Medien wie den ballesterer gemacht ist. Sie haben ihr Personal auf die nötigen zwei Vollzeitäquivalente aufgestockt. Sie haben Zeit, Energie und Geld in die Bewerbung gesteckt. Sie haben Nachfragen beantwortet, Formulare neu eingereicht und ergänzende Erläuterungen geschrieben. Mitte Juli haben sie erfahren: Sie bekommen keinen Cent. Sie finden die Entscheidung weder nachvollziehbar noch im Sinne der Förderung. Sie sind brennhaaß und wir auch!
Denn: Sie machen Qualitätsjournalismus.
Und jetzt?
Der ballesterer hat gute Leute und Qualitätsjournalismus, aber keine Förderung. Sie haben auch keine Millionäre und keine fetten Inserate. Aber: Sie haben euch, ihre Leserinnen und Leser. Und sie hoffen, ihr seid auch brennhaaß.
Fördert sie.
Alle weiteren Hintergründe findet ihr hier!
Die ballesterer Ausgabe #209 beschäftigt sich mit der Fußballstadt Zürich. Auch darin zu lesen ist ein Interview unses Kollegen Markus Pinter mit dem Buchautor Tobias Escher über sein neuestes Werk “Die Zukunft des Fußballs. Wie KI und Big Data den Fußball verändern.”
