Die europaweiten Aktionswochen für Vielfalt im Fußball finden seit 2001 jährlich im Oktober statt. Vereine, Fans, Initiativen, Sportler_innen sind aufgerufen, sich gegen Sexismus, Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und Rechtsextremismus und für eine offene Fußballkultur einzusetzen und ihr Engagement sichtbar zu machen.

Ursprünglich waren es Fangruppen, die sich für eine Fußballkultur frei von Diskriminierung stark machten. Inzwischen sind alle wichtigen Player im Fußball aktiv. Die Aktivitäten werden vom Netzwerk FARE (Football Against Racism in Europe) initiiert.

In Österreich organisiert und koordiniert fairplay eine Bandbreite von bewusstseinsbildenden Aktivitäten im Rahmen der Aktionswochen. fairplay wird dabei vom Sportministerium, der Europäischen Kommission, der UEFA und vom FARE-Büro in London unterstützt. Die Österreichische Fußball-Bundesliga und der Österreichische Fußball-Bund sind Kooperationspartner.

fairplay setzt jedes Jahr andere Schwerpunkte im Kampf gegen jegliche Form der Diskriminierung - so lautete das Motto im Oktober 2017 auf "Ich bin gegen Rassismus", 2018 und 2019 setzt der österreichische Fußball gemeinsam Zeichen gegen Homophobie.