fairplay Initiative

fairplay am Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) ist die Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung im Sport.

Die fairplay Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung wurde 1997, im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Rassismus, gegründet. Als Schnittstelle für Vermittlungsarbeit und Vernetzungstätigkeiten, für emanzipatorische und partizipative Initiativen, fungiert fairplay als Anlauf- und Beratungsstelle sowie als Kompetenzzentrum in Sachen (Anti-)Diskriminierung und Diversität im Fußball.

Neben der Ausweitung der Servicestelle auf den gesamten Bereich des Sports wurde fairplay von Juli 2012 bis Dezember 2015 durch das Sportministerium bei der Einrichtung einer Koordinationsstelle für sozialpräventive Fanarbeit in Österreich unterstützt. Des Weiteren werden aufgrund gesellschaftspolitischer Entwicklungen die Themen Sport und Inklusion, Menschenrechte rund um Sportgroßveranstaltungen, sowie Homophobie und Intersektionalität, also das Zusammenspiel verschiedener Formen von Diskriminierung, immer zentraler.

 

Ziele der fairplay Initiative

 

  • Stärkung des öffentlichen Bewusstseins durch Initiierung eines breiten- und medienwirksamen Engagements für Vielfalt und gegen Diskriminierung;
  • Schaffung eines Problembewusstseins in der Fußball- und Sport-Community (Funktionär_innen, Spieler_innen, Trainer_innen, Fans und Sportjournalist_innen) für antirassistische und antidiskriminatorische Inhalte;
  • Förderung einer differenzierten Reflexion des Phänomens Sport und hier v.a. Fußball auf nationaler und internationaler Expert_innenebene und dadurch Aufzeigen von positiven Strategien gegen offene und alltägliche Diskriminierung innerhalb und außerhalb der Fußballstadien;
  • Unterstützung marginalisierter Gruppen (Migrant_innen, Jugendliche, Fans) bei der aktiven Partizipation.

 

Die fairplay Initiative wird vom österreichischen Sportministerium, der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA), der Europäischen Kommission im Rahmen des ERASMUS+ Sportprogramms sowie der Stadt Wien gefördert und von der UEFA unterstützt.