SPIN Refugees

Sport Inclusion of Refugees across Europe

Im Sommer hat die Europäische Kommission dazu aufgerufen, Sportprojekte zur Integration und sozialen Inklusion von Flüchtlingen einzureichen. Europaweit sind 70 Projekte eingegangenen, aus denen schließlich elf ausgewählt wurden. Eines der erfolgreichen Projekte ist "Sport Inclusion of Refugees across Europe" (SPIN Refugees).

Das dreijährige Projekt wurde vom Sport Inclusion Network (SPIN) entwickelt und von der fairplay Initiative am VIDC als Leadorganisation eingereicht. Ziel von „SPIN Refugees“ ist es, die soziale Inklusion und Beteiligung von Asylwerber_innen und Geflüchteten auf lokaler Ebene durch Training, Ausbildung und Kapazitätsaufbau von Sportakteuren an der Basis zu verbessern.

SPIN-Partnerschaft

Das Projekt wird im Rahmen einer transnationaler Partnerschaften durchgeführt, an denen neun EU-Länder beteiligt sind. Es bezieht Flüchtlinge und Asylsuchende sowie Vereine und Sportorganisationen, nationale Expert_innen und Trainer_innen ein und unterstützt NROs, Initiativen sowie Verbände und andere wichtige Akteure des Sports.

Partner bei der Projektdurchführung sind der Fußballverband der Republik Irland (FAI), Camino (Deutschland), Unione Italiana Sport per Tutti (UISP), die Portugiesische Spielervereinigung (SJPF), Huis voor Beweging (Niederlande), Liikkukaa – Sport for all (Finnland), Mahatma Gandhi Human Rights Organisation (Ungarn), Sport Austria und die International Sport and Culture Association (ISCA, Dänemark).  ISCA war bei der Ausschreibung zudem mit einem eigenen Projekt erfolgreich, bei dem es um den Aufbau einer europäischen Vernetzungsplattform mit den anderen zehn Projekten geht. 

Das SPIN-Refugees-Projekt startete im Jänner 2020 und läuft bis Ende Dezember 2022.

EU-Projetkaufruf: Sport als Instrument zur Integration und sozialen Inklusion von Flüchtlingen

Die Ausschreibung der EU- Kommission im Jahr 2019 folgte auf die Aufrufe von 2017 und 2018, mit denen sportbezogene Projekte zur sozialen Inklusion von Geflüchteten in den EU-Mitgliedstaaten gefördert werden sollen.

Das Potenzial des Sports als Instrument zur sozialen Inklusion ist inzwischen gut dokumentiert. Infolgedessen werden in vielen EU-Mitgliedstaaten die Möglichkeiten von Sportprojekten zur Unterstützung der Inklusion von Flüchtlingen in die jeweiligen Gesellschaften zunehmend genutzt.

Projektaktivitäten

Am Beginn des Projektes steht eine "Mapping Study", die dazu dient, nach Sportprojekten zu suchen, die gezielt Flüchtlinge und Asylsuchende einbinden. Darauf aufbauend werden Good-Practice-Beispiele gesammelt und verbreitet. In einem nächsten Schritt wird ein Trainingsprogramm erarbeitet und abgehalten werden, das dabei helfen soll, Flüchtlinge und Asylsuchende in den Sport einzubinden. Abschließend werden Flüchtlinge und Asylsuchende mit Sportvereinen verbunden, Personen werden gezielt als Coaches und Botschafter_innen ausgebildet, die Erfahrungen und Ergebnisse werden in unseren Netwerken verbreitet werden.

Regelmäßige Updates zu "SPIN Refugees" finden Sie auf der Projektseite des Sport Inclusion Network (SPIN): www.sportinclusion.net.