SPIN Refugees - Trainer_innen-Weiterbildung

Erfolgreiche "Train the Trainer"-Weiterbildung zum Thema "Inclusive Sport" für die Partnerorganisationen des SPIN Refugees-Projekts.

Für viele neu angekommene Flüchtlinge und Asylbewerber ist ein Sportverein oft eine hervorragende Gelegenheit, Einheimische zu treffen und sich in die Gesellschaft zu integrieren. Gleichzeitig fehlt es den Breitensportvereinen an Erfahrung, wie sie diese Zielgruppe ansprechen und einbinden können. Sie benötigen Wissen, Ausbildung und Qualifizierung. Das von der Europäischen Kommission finanzierte Projekt "Sport Inclusion of Refugees across Europe" (SPIN Refugees) soll die soziale Eingliederung und Beteiligung von Flüchtlingen und Asylwerber*innen auf lokaler Ebene fördern.


In diesem Zusammenhang fand am 8., 9. und 10. Oktober 2021 in Zurndorf/Österreich, ein Train-the-Trainer-Training für inklusiven Sport statt. Partnerorganisationen aus 8 europäischen Ländern entsandten Trainer_innen, die nach der Weiterbildung das Training "Inclusive Sport" für Sportorganisationen in ihrem eigenen Land anbieten werden. Huis voor Beweging hat die Ausbildung durchgeführt. Auch die FAI (Football Organisation of Ireland) und die gastgebende Organisation VIDC (Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation) übernahmen einen Teil der Ausbildung. Wir haben diese Ausbildung mit viel Engagement, Begeisterung und Freude durchgeführt.
 
Alle geschulten Trainer_innen können eine von Huis voor Beweging entwickelte elektronische Lernumgebung (ELE) nutzen, in der alle aktivierenden Übungen, Materialien und Hintergrundinformationen für die Trainer_innen zugänglich gemacht werden.


Der erste Tag stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens, des Projekts und des Themas. Am zweiten und dritten Tag ging es hauptsächlich um Trainer- und Coaching-Fähigkeiten. Wer sind Sie als Ausbilder_in und wie werden Sie das Training in Ihrem eigenen Land durchführen? 

Willie Westerhof und Yrsa Wagemaker von Huis voor Beweging fassen zusammen:
"Wir hatten die Gelegenheit, mit einer sehr enthusiastischen Gruppe von Menschen zu arbeiten. Menschen mit viel Wissen, Erfahrung und Kompetenz in Bezug auf das Thema und die Zielgruppen. Vor allem aber konnten wir die Ausbildung zum/r Trainer*in an sehr engagierte Menschen mit einem großen Herzen, einer warmen Persönlichkeit und einer großen sozialen Kompetenz weitergeben. Der Ausgangspunkt für unsere Schulungen ist "Learning by doing". Drei Tage hintereinander hat die ganze Gruppe hart gearbeitet, gelernt und Wissen und Erfahrungen in einer außergewöhnlich guten Atmosphäre ausgetauscht.


Wir denken und hoffen, dass die Teilnehmer viel Wissen und Erfahrungen in Bezug auf die Ausbildungsinhalte und den Beruf des Trainers/der Trainerin gewonnen haben und auch neue internationale Freundschaften entstanden sind. Wir blicken auf ein erfolgreiches Train-the-Trainer-Training mit besonderen und kompetenten Menschen zurück und wünschen allen viel Erfolg bei der Umsetzung des Trainings in ihrem eigenen Land."

Download Folder "SPIN Refugees - Project Summary"