Gemeinsam für die 17 globalen Ziele – Aktion mit SK Rapid Wien & Football Helps

SK Rapid Wien & Football Helps setzen sich gemeinsam mit der fairplay Initiative für nachhaltige Entwicklung durch Sport ein und unterstützen bei der Mobilisierung von Amateur*innen-Vereinen für die 17 globalen Ziele!

v.l.n.r.: Simplice „Soso” Mugiraneza (Comedian und Gründer Football Helps), Sybille Straubinger (Geschäftsführende Direktorin, VIDC), Zoran Barisic (Geschäftsführer Sport, SK Rapid) und Christoph Peschek (Geschäftsführer Wirtschaft, SK Rapid) setzen sich gemeinsam für die Erreichung der 17 globalen Ziele ein. © David Višnji?
v.l.n.r.: Simplice „Soso” Mugiraneza (Comedian und Gründer Football Helps), Sybille Straubinger (Geschäftsführende Direktorin, VIDC), Zoran Barisic (Geschäftsführer Sport, SK Rapid) und Christoph Peschek (Geschäftsführer Wirtschaft, SK Rapid) ©David Višnjic


Sport steigert die körperliche und mentale Gesundheit von Menschen, er verbindet Menschen und fördert Werte wie Respekt, Fairness und Zusammenhalt. Insbesondere der Fußball hat großes Potenzial diese positiven Effekte von Sport in allen Altersklassen zu verbreiten. Daher haben sich die Geschäftsführer des SK Rapid, Christoph Peschek und Zoran Barisic, mit Simplice Mugiraneza von Football Helps und der fairplay Initiative in Hütteldorf im Allianz Stadion getroffen, um gemeinsam ein starkes Zeichen für globales Fairplay zu setzen. Gerade in der aktuellen Situation möchte man mit vereinten Kräften die Aufmerksamkeit auf die 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung lenken:

„Beim SK Rapid ist die Übernahme sozialer Verantwortung nicht nur Teil des Leitbilds, sondern gelebte Praxis. Wir unterstützen diese Initiative daher und leisten bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der 17 globalen Ziele. Beginnend beim Projekt ,Kinderzukunft: Die Rapid-Familie hilft‘, das gemeinsam mit der Volkshilfe für Kinder und Jugendliche, die von Armut betroffen sind, ins Leben gerufen wurde, bis hin zum SK Rapid Special Needs Team, das Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen ermöglicht, ihrer Leidenschaft für Fußball nachzugehen oder der Sicherstellung der beruflichen bzw. schulischen Ausbildung für unsere Nachwuchsspieler – gemeinsam mit der großartigen Rapid-Familie übernehmen wir im Rahmen unserer Dachmarke ,Rapid leben‘ mit vielen weiteren Projekten in jedem Bereich Verantwortung“, freut sich Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft des SK Rapid, über das gemeinsam gesetzte Zeichen.

„Als Geschäftsführer des sportlichen Bereichs des SK Rapid ist es mir ein großes Anliegen, Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen die Liebe zum Fußball zu ermöglichen. So bin ich mehr als stolz auf unser SK Rapid Special Needs Team, das nicht nur den Spaß am Sport, sondern auch den Inklusionsgedanken in den Mittelpunkt stellt. Der fairplay Gedanke sollte beim Fußball immer an erster Stelle stehen, weshalb ich jedem Verein empfehlen kann, sich hier zu engagieren“, so Zoran Barisic, Geschäftsführer Sport des SK Rapid, über die Verbundenheit des SK Rapid mit der fairplay Initiative.

©David Višnjic
©David Višnjic

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals)

2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Sie ist ein globaler Plan zur Förderung nachhaltigen Friedens, Wohlstands und zum Schutz unseres Planeten. In der Agenda 2030 wird explizit auf die wichtige Rolle des Sports für sozialen Fortschritt hingewiesen. Gerade beliebte Vereine wie der SK Rapid Wien haben das Potenzial, für die Erreichung der 17 SDGs einen wichtigen Beitrag zu leisten und andere Vereine und Organisationen zu inspirieren.

fairplay SDG-Ball

Um die SDGs in den österreichischen Sport zu tragen, hat die fairplay Initiative am Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) mit Unterstützung der Austrian Development Agency (ADA) einen fairen SDG-Fußball in Pakistan – ohne Kinderarbeit – produzieren lassen. Der im SDG-Design gebrandete Trainings-Fußball (Größe 5) wurde vom UN-Büro in New York autorisiert. Der fairplay-Fußball ist ein ideales Kampagnentool, um den potenziellen Beitrag des Sports zur Erreichung der SDGs zu symbolisieren. Unter dem Motto „Gemeinsam für die 17 globalen Ziele“ soll nun der SK Rapid als erster österreichischer Bundesligaverein gemeinsam mit der fairplay Initiative die Mobilisierung von Amateur*innenvereinen, Initiativen & Organisationen für die 17 Ziele vorantreiben.
Sybille Straubinger, geschäftsführende Direktorin des VIDC, betont die Wichtigkeit dieser Ziele auch im Hinblick auf die Geschlechtergleichstellung:„Im Mittelpunkt der SDGs stehen die Menschen und zwar Menschen egal welchen Geschlechts. Bei der Umsetzung der Ziele ist die Genderperspektive essenziell. Gerade Sport kann Frauen und Mädchen ihre Stärke bewusst machen und dadurch große Veränderungen bewirken.“

Micro Events für mehr Nachhaltigkeit – SDG-Fußball-Packages

Interessierte Vereine bekommen von fairplay gratis ein SDG-Fußball-Package zur Verfügung gestellt. Ein Package besteht aus zwei Fußbällen sowie einem Satz Poster, Flyer und Sticker. Bedingung dafür ist, dass die Vereine und Initiativen ein kleines Event („Micro Event“) organisieren (am Spieltag, beim Training, in der Kantine etc.). Die Micro-Events sollen auf Social Media dokumentiert werden. Besonders engagierten Vereinen wird noch weitere Unterstützung angeboten.

Football Helps

Comedian und Football Helps-Gründer Simplice „Soso“ Mugiraneza weiß, wie wichtig die nachhaltige Entwicklung im Fußball ist. Mit seiner Foundation unterstützt er Kinder und Jugendliche in Burundi und setzt Projekte um, die die integrative und motivierende Kraft des Fußballs nutzen, um auf spielerische Weise wichtige Werte zu vermitteln. Er begrüßt die gemeinsame Initiative des SK Rapid und fairplay:
„Als Gründer von Football Helps bin ich froh, dass wir durch Fußball Menschen aus verschiedenen Ethnien eine Möglichkeit bieten können, sich zu treffen, sich zu vernetzen und neue Freundschaften zu knüpfen, was langfristig zu einem besseren Umgang miteinander führen soll. Wir freuen uns auch sehr, dass wir einige der SDGs mit den Kindern in Burundi umsetzen können, um eine bessere Zukunft für das Land zu schaffen.“