Football Helps: Same, same but different!

Football Helps engagiert sich seit 2011 für junge Menschen im ostafrikanischen Land Burundi. Die NGO setzt auf diverse Projekte vor Ort und versucht von Österreich aus, finanzielle Unterstützung zu bieten. Das Sparstrumpf-Turnier ist ihr jüngstes Vorhaben, um Lebensbedingungen in Burundi zu verbessern. Ein etwas anderer Kampf gegen die weltweite soziale Ungleichheit, in Zeiten von Corona…

„Wir wollen nicht zeigen wie arm Burundi ist, sondern wie groß die Möglichkeiten dort sind. Corona soll uns nicht davon abhalten.“ sagt Simon Hala, Vorstandsmitglied von Football Helps. Mittlerweile nehmen rund 650 Kinder zwischen 8 und 15 Jahren an den Projekten von Football Helps in Burundi teil, Tendenz steigend. Auf den ersten Blick, ein typisches Entwicklungsprojekt in Afrika, wie viele andere auch. Auf den zweiten Blick merkt man jedoch, dass hinter Football Helps keine typische Entwicklungsdoktrin steckt. Die NGO ist nämlich nicht aus dem europäischen Elfenbeinturm heraus entstanden. Simplice „Soso“ Mugiraneza aus Burundi und die Österreicherin Nadja Hala gründeten die NGO Football Helps im Jahr 2011. Neun Jahre ist das jetzt her. Seitdem ist viel passiert. Soso, der wegen des Bürgerkrieges in den 90er Jahren aus seinem Heimatland flüchten musste, sagte: „Ich weiß, wie es ist in Armut aufzuwachsen und welchen Einfluss eine Organisation auf das Leben eines Kindes haben kann“.

Die drei Säulen von Football Helps

Sport, soziale Arbeit und gezielte Workshops, werden von einem Team in Burundi organisiert und durchgeführt. Durch die Spendenakquise in Österreich wird bei Football Helps Burundi sogar ein Vollzeitarbeitsplatz gesichert, viele weitere erhalten Aufwandsentschädigungen. In Österreich arbeiteten die Menschen ehrenamtlich. Gerade während einer globalen Pandemie, ist es besonders schwierig Geld für die Bekämpfung sozialer Ungleichheit aufzutreiben. Doch auch gerade wegen einer solchen Pandemie, ist die Unterstützung strukturärmerer Regionen besonders wichtig und sinnvoll. Football Helps Burundi versucht unter anderem durch Gesundheits- und Hygiene Workshops die Kinder für Covid-19 zu sensibilisieren.

Paul Pogba und das Sparstrumpfturnier*

Das Barfuß-Turnier Ende September 2020, eine der wichtigsten finanziellen Quellen für Football Helps, konnte wegen dem ständigen Begleiter Corona nicht stattfinden. Normalerweise ein schwerer Schlag für eine kleine NGO. Football Helps versucht aber auch hier in die aktive Rolle zu schlüpfen und so entschied man sich trotzdem kurzerhand für ein Alternativprojekt: die Sparstrumpf-Challenge. Ziel ist es, im Team Spenden für Football Helps zu sammeln. Die Zwischenstände werden mit einem täglichen Tabellenupdate festgehalten. Beginnen wird das „Turnier“ am 12.Oktober und geht 14 Tage lang. Als kleine Motivation mitzumachen, hat Football Helps alles daran gesetzt auch tolle Preise zu verlosen. Die Möglichkeit zu einem Privatdinner von einem Michelin-Sternekoch, über eine Heimkinoanlage bis hin zu einem signierten Originaldress von Paul Pogba, sollen zum Mitmachen motivieren und dazu beitragen, dass in Burundi weiterhin wertvolle Arbeit geleistet werden kann.

Wer sich anmelden möchte: bis spätestens 25.Oktober eine E-Mail an info@football-helps.com schreiben, Teamname und Telefonnummer angeben und los geht’s! Die Sicherheit, dass alles transparent abläuft, dürfte das österreichische Spendengütesiegel geben, mit dem Football Helps dieses Jahr versehen wurde.

Warum gerade Football Helps unterstützen?

Weil Football Helps versucht anders zu sein. Natürlich, „same“: Wieder so eine NGO die irgendetwas im globalen Süden macht. Auch „same“: Ja, schon wieder eine NGO, die Geld von mir haben möchte. „But different“: Football Helps diktiert nicht aus der eurozentrischen Perspektive heraus, wofür in Burundi das Geld ausgegeben werden soll, sondern unterstützt ein gut organisiertes, lokales Team. Das Geld wird genutzt, um Kindern in altersgerechter und sportlicher Art soziale Werte zu vermitteln, Arbeitsplätze in Burundi zu sichern und gezielt Workshops und Infrastruktur auszubauen. Das nächste große Projekt ist ein Jugendzentrum in Bujumbura und der qualitative und quantitative Ausbau der Workshops.

Nicht trotz Corona, sondern gerade wegen Corona darf nicht wieder bei den Menschen, die es ohnehin schon schwer haben, gespart werden. Wer Football Helps Burundi ein Stück des Weges begleiten will, kann unter folgendem Spendenkonto helfen:

Erste Bank & Sparkasse
Name: Football Helps
IBAN: AT78 2011 1297 6716 6700
BIC: GIBAATWWXXX


* Weitere Details auf www.facebook.com/fh.footballhelps oder unter
www.football-helps.com.