20 Jahre FARE Netzwerk

*** 20 Jahre Kampf gegen Rassismus und für Gleichheit im Fußball *** Im Februar 1999 gründeten Aktivist_innen aus 13 Europäischen Ländern das Netzwerk "Football against Racism in Europe (FARE)" in Wien.

Heute scheint es fast selbstverständlich, sich im Fußball gegen Diskriminierung auszusprechen - auch wenn Rassismus, Sexismus und Homophobie weiterhin eklatante Probleme bleiben. Profi-Klubs, Fußballverbände, Sportorganisationen wie UEFA und FIFA ergeben ihre Stimme für Gleichberechtigung im Fußball.

Als sich vor 20 Jahren Aktivist_innen aus 13 europäischen Ländern zu einer Konferenz in Wien trafen um das Netzwerk "Football against Racism in Europe (FARE)" zu gründen, war die Situation noch etwas anders. Rasssistische Gesänge und Sager auf den Tribünen und Sportplätzen gehörten zum guten Ton, Fußball Institutionen und Klubs leugneten das Problem.

Es waren vor allem Faninitiativen und kleine NGOs, die den Kampf gegen Rassismus begannen.

Vienna Action Plan

Deshalb war die Hautpforderung der FARE Gründungs Konferenz, dass dieser Ignoranz entgegen getreten werden und das Problem des Rassismus im Europäischen Fußball ernst genommen werden müsse.

Diese Grass-Roots Veranstaltung fand am Karl Renner Institute, der Akademie der Österreichischen Sozialedemokrat_innen in Wien statt, und wurde von der österreichischen fairplay-Initiative am VIDC in Zusammenarbeit mith Kick it Out, FURD, Show Racism the Red Card (alle UK), SARI (Irland) und Progetto Ultrà (Italien) organisiert.

Bei der nächsten Generalversammlung des Nstzwerks im April 1999 werden 20 Mitglieder und 20 Pionier_innen im Kampf gegen Diskriminierung im Fußball geehrt. Aktivitäten um das Jubiläum von FARE zu feiern finden das ganze Jahr über statt.

Lest die ganze Geschichte auf unserer internationalen Seite (Englisch):

https://www.fair-play.info/home/news/news/detail/News/fare-network-celebrates-20-years-of-fighting-for-equality-in-football/