Start des Projekts „Sport Together“

Wir freuen uns, unser neues Erasmus+-Projekt “Sport Together - Strengthening Cross-Community Social Inclusion in Post-Conflict Regions” zu launchen.

Der Irische Fußballverband (IFA) war Host des online Kick-Off-Meetings, bei dem die Partner bereits einen sehr angenehmen Spirit des Projekts entstehen ließen. Dementsprechend groß sind die Motivation und Vorfreude auf die gemeinsamen Aktivitäten.

Das Treffen sollte planmäßig in Belfast stattfinden, wurde jedoch aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie stattdessen über Zoom abgehalten.

Zoom statt Belfast

Der irische Fußballerband-Vorstandsvorsitzende Patrick Nelson eröffnete die Veranstaltung.
Chris Wright, Irish FA Foundation Community Relations Officer hätte uns gerne in Belfast begrüßt, war aber dennoch vom Meeting angetan: „Dieses Projekt ist wirklich aufregend und es war ein Privileg für den irischen Fußballverband, Gastgeber des Starts zu sein. So enttäuschend es auch war, unseren Partnern unser Stadion, unsere Hauptstadt und unser Land nicht persönlich vorstellen zu können, ich bin der Meinung, dass wir durch das Online-Meeting allen eine positive Erfahrung mit Nordirland und dem irischen Verband vermitteln konnten. Alle Partner waren sehr daran interessiert, nach der Pandemie nach Belfast zu kommen, und eine Study Visit ist noch in Planung. Dies ist ein positives Programm mit einer langfristigen Vision, auf das ich mich freue.“

Das Sport Together Projekt wird sich auf die Zielgruppen Jugendlicher und Mädchen konzentrieren und versuchen die Beteiligung benachteiligter Gruppen - insbesondere von Geflüchteten - im Sport zu erhöhen.

Das Projekt wird sich zunächst mit den anhaltenden ethnopolitischen Spaltungen am Westbalkan und auf der irischen Insel befassen. Anschließend wird der Schwerpunkt auf die anhaltenden Herausforderungen auf die sogenannte EU-Flüchtlingskrise gelegt.

David Hudelist, Projektkoordinator von Sport Together bei VIDC-fairplay: "Es war großartig, die Motivation und den Spirit aller Partner während des Kick-off-Meetings zu sehen. Natürlich wären gerne in Belfast gewesen, um die großartige Arbeit zu sehen, die der irische Fußballverband im Bereich soziale Inklusion leistet. Die Verbindung vom Westbalkan mit Nordirland und Irland durch Fußball und Sport wird eine spannende und einzigartige Aufgabe sein. Wir freuen uns sehr darauf.“

Michael Boyd, Irish FA Foundation’s Director of Football Development, dazu: „Es war aufregend, beim Start eines solch innovativen Projekts mitzumachen. Es war so positiv zu sehen, dass so viele Partner aus Post-Konflikt Ländern zusammenkommen, um die Kraft des Sports zu erforschen und zu entwickeln, und ich bin mir sicher, dass dieses Projekt allen Partnern und Communities viele positive Ergebnisse bringen wird."

Einzigartige Partnerschaft

Das vom Erasmus+ mit sieben Partnerländern ko-finanzierte Projekt zielt darauf ab, soziale Inklusion durch Bildung, Sensibilisierung, Capacity Building von Sportakteuren und grenzüberschreitende Jugendprojekte zu bekämpfen.

Dabei konzentrieren wir uns auf zwei europäische Post-Konflikt Regionen. Erstens den Westbalkan, mit Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kroatien. Zweitens auf die irische Insel mit Nordirland und der Republik Irland.

Partner des Projekts sind die beiden UEFA-Mitgliedsverbände, der Republik Irland (FAI) und Nordirlands (IFA), die Jugendinitiative für Human Rights (YIHR) (Bosnien und Herzegowina), die NGO Atina (Serbien), der Fußballverein NK Zagreb 041 (Kroatien), die lokale Behörde Donegal Sports Partnership (Irland) sowie die Sport-Universität von Thessaly (Griechenland). VIDC-Fairplay wird das Projekt die nächsten 2,5 Jahre koordinieren.


Kontakt

David Hudelist
VIDC-fairplay Initiative
hudelist [AT] vidc [DOT] org
+43-1-713 3594-71
www.fairplay.or.at
www.sportinclusion.net