Laut und klar gegen Diskriminierung in den Königsklassen des europäischen Fußballs

Die FARE Aktionswoche steuert einem neuen Highlight entgegen, denn bei den Spielen der UEFA Champions League (19.-20. Oktober) und Europa League (21. Oktober) steht eine Botschaft klar im Mittelpunkt: Vereint gegen Rassismus!

(c) UEFA

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Bereits gestern Abend kam es in einigen der größten Fußballstädte Europas zu Aktivitäten im Rahmen der FARE Aktionswoche: Amsterdam, London, Madrid, Marseille, Moskau, Braga, München und Rom – alle waren angetreten, um Rassismus, Ausgrenzung und Vorurteilen eine Absage zu erteilen.

 

Die Aktivitäten reichten von Kapitänsschleifen gegen Rassismus über Lautsprecherdurchsagen, „Nein zu Rassismus”-Spots auf den Stadionleinwänden hin zu Begleitkindern, die „Vereint gegen Rassismus”-T-Shirts trugen.

 

Fans und Zuschauer/innen wurden via FARE Aktionswochen-Poster und Infobroschüren über die Ziele und Inhalte der Aktion informiert und zum Mitmachen eingeladen.

 

Die FARE Aktionswoche umfasst derzeit über 1500 Initiativen von Migrant/innenorganisationen, Fans, Vereinen, Verbänden, NGOs und Jugendgruppen in ganz Europa.

 

Auch UEFA Präsident Michel Platini unterstützt die Aktionswoche:
„Respekt für Vielfalt ist eines der Schlüsselprinzipien der UEFA. Es gibt innerhalb der UEFA und des europäischen Fußballs für jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung kein Verständnis. Die UEFA ist fest entschlossen, dieses schlimme Übel mit allen Mitteln zu bekämpfen. Ich rufe alle dazu auf, sich auf dem Spielfeld und abseits davon dem Geist des Fair Play und des Respekts gegenüber den Schiedsrichtern, Gegnern und Fans zu verpflichten.“

 

FARE Direktor Piara Powar ergänzt:
„Die Aktionswoche 2010 versteht sich als Gegengewicht zu Phrasen aus dem rechtsextremen Eck aber auch von gemäßigten Politikern, die den Nutzen und Wert von Diversität in Frage stellen und zu Schikanen gegen Gruppen wie z.B. die Roma aufrufen bzw. diese auch umsetzen. Vor einem solchen Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Fußball weiterhin ein Ort bleibt, wo Rassismus und Homophobie allgegenwärtig sind. Indem wir die gesamte europäische Fußballfamilie zusammenbringen und gemeinsam für eine Sache einstehen, halten wir Hass und Menschenverachtung etwas entgegen.“