Filmpremiere von "Gegen jede Regel" ("Remember the Titans")

Die österreichische Premiere des Films "Gegen jede Regel" fand am 27. März 2001 im Wiener Gartenbau-Kino mit Gaston Taument, Florian Schwarz (SK Rapid Wien) und George Datoru (VFB Admira Wacker/Mödling) statt.

Filmplakat "Gegen jede Regel" ("Remember the Titans")

Österreich hat eine lange internationale Fußball-Tradition, trotzdem gehört Rassismus zum Alltag in den Ligen. Auch andere Länder haben und hatten ihre Probleme: "Gegen jede Regel" ("Remember the Titans"), zeigt Oscar-Preisträger Denzel Washington in einem packenden Drama um Freundschaft, Mut und Fairness. Der Film macht deutlich, wie Probleme bezwungen werden können. Es treffen schwarze und weiße Football-Spieler aufeinander und lernen ihre Vorurteile und Differenzen zu überwinden. Sie erkennen, dass man nur gemeinsam ein Ziel erreicht.

FairPlay und Buena Vista International (Austria) sind eine Kooperation eingegangen, um gegen Rassismus aufzutreten. Bei der Galapremiere im Wiener Gartenbaukino am 27.3.2001 wurde die FARE-Aktionswoche dem prominenten Publikum (u.a. Michaela Dorfmeister, Herbert Prohaska, Otto Wanz, August Starek) vorgestellt.

George Datoru von Admira Wacker/Mödling meinte gegenüber dem Moderator Rainer Pariasek vom ORF: "Es ist gut, dass FairPlay das Thema Rassismus aufgreift, deshalb habe ich die letztjährige Stadionaktion gemeinsam mit Austria Wien unterstützt."

Auch Gaston Taument und Florian Schwarz waren im September 2000 bei der FairPlay-Stadionaktion gemeinsam mit Rapid Wien dabei. Schwarz betonte am Dienstag Abend nochmals: "Es ist sehr wichtig, dass etwas gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit getan wird. Deshalb finde ich Projekte wie FairPlay gut und notwendig."
Der international sehr erfahrene Spieler Gaston Taument berichtete von persönlichen Erlebnissen und sagte: "Über Rassismus darf nicht geschwiegen werden, sondern er muss wie vom Projekt FairPlay thematisiert und bekämpft werden."

Österreichs Fußball ist bereits in der Herbstsaison gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aktiv geworden: Als Höhepunkt der letztjährigen FairPlay-Kampagnenarbeit wurden im September 2000 mit Austria Lustenau, Rapid Wien und Austria Wien drei antirassistische Stadionaktionen durchgeführt. Die Vereine verdeutlichten damit, dass Rassismus in ihrem Klub keinen Platz hat, und Menschen verschiedenster Herkunft jeden Tag zum Erfolg des Vereins beitragen, sei es als Profispieler, Jugendtrainer, Nachwuchskicker oder als Fan.

Heuer gehen der FC Tirol und seine Fanclubs in die Offensive. Die Stadionaktion beim Match gegen Austria Salzburg am 7. April ist das Highlight der Österreich-Aktivitäten während der europaweiten Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball. Europaweit wird Football Against Racism in Europe / FARE u.a. bei Schalke 04, FC Bologna, Atalanta Bergamo, Charlton Athletic, Rayo Vallecano, dem irischen und norwegischen Team aktiv, um nur die prominentesten Events zu nennen.