Antirassismus-Konferenz in Skopje

Igor Klimper, der Generalsekretär des Mazedonischen Fußballverbands, forderte bei einer Konferenz in der EJR Mazedonien die "totale Eliminierung von Diskriminierung im Sport".

TeilnehmerInnen bei der Konferenz zu interkulturellem Dialog in Skopje.

FairPlay-VIDC, das Macedonian Center for Culture and Development (MCCD) und der mazedonische Fußballverband (FFM) veranstalteten Mitte Oktober in Kooperation mit dem Europarat / Enlarged Partial Agreement on Sport (EPAS) eine Konferenz in Skopje, bei der über die Frage diskutiert wurde, wie man Rassismus und ethnische Diskriminierung in der Balkanregion erfolgreich bekämpft.

 

Bei der Veranstaltung in der mazedonischen Hauptstadt Skopje am 14. und 15. Oktober waren VertreterInnen der UEFA, von EPAS, dem VIDC, FARE sowie mazedonischen NGOs anwesend.

 

Die Konferenz wurde von Spasov Dime eröffnet, dem Direktor für Jugend und Sport in der EJR Mazedonien. FFM-Generalsekretär Igor Klimper richtete folgende Botschaft an die Delegierten:
"In den letzten zehn Jahren hat der FFM die Aktivitäten des MCCD und die Aktionswoche von FARE [Fußball gegen Rassismus in Europa] unterstützt, alle Ligaspiele wurden unter dem Motto Anti-Nationalismus und Anti-Rassismus ausgetragen.
Der FFM nimmt an allen UEFA-Aktivitäten teil und hat bereits damit angefangen, alle nötigen Standards durchzuführen, um die totale Eliminierung von Diskriminierung im Sport zu erreichen."

 

Letztes Jahr arrangierte der FFM die erste nationale Konferenz zur Beseitigung von Gewalt aus dem Sport. Dabei kamen VertreterInnen der führenden Sportverbände des Landes zusammen, um gemeinsam entschlossen gegen Gewalt vorzugehen. Zudem wurde über dieses Thema ein Buch veröffentlicht.