Nosso Jogo - Initiative für globales FairPlay

Rio 2016 – Spiele der Exklusion oder Spiele für alle?


2016 wird ganz im Zeichen der Olympischen (5.–21.8.) und Paralympischen Spiele (7.–18.9.) in Rio de Janeiro stehen. Österreich wird in Rio mit über 30 Sportfachverbänden und etwa 100 aktiven Athlet_innen vertreten sein. Daneben profitieren österreichische Unternehmen direkt oder indirekt von Olympia.

Das öffentliche Interesse am globalen Sportevent will die Initiative „Nosso Jogo“ für eine vielfältige Bildungs- und Informationsarbeit nutzen. Neben der Einhaltung von Menschenrechten bei Sportgroßveranstaltungen geht es darum, ein differenziertes Bild von Brasilien, jenseits gängiger Stereotype zu zeichnen. „Nosso Jogo“ bedeutet auf Portugiesisch „Unser Spiel“ und nimmt Bezug auf die positiven Werte von Sport wie Fairness, Inklusion, Diversität, Gleichberechtigung und Internationalität.

Bereits 2014 machte Nosso Jogo die sozialen und politischen Ereignisse rund um die umstrittene FIFA-WM zum Thema. Die Massenproteste auf Brasiliens Straßen vor der WM 2014 haben der Thematik Mega-Sportevents und Wahrung von Menschenrechten erstmals globale Sichtbarkeit verliehen.

Unsere Zielgruppen

Sportverbände und -vereine, sportinteressierte Jugendliche, Sportler_innen, pädagogische Multiplikator_innen, Kinder- und Jugendorganisationen, Medien, Politiker_innen und Beamt_innen, Unternehmen, Gewerkschaften sowie migrantische Organisationen.
Partner_innen

Nosso Jogo wird von 137 österreichischen sowie 20 internationalen Partner_innen mitgetragen. Maßgebliche Unterstützung kommt von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

Zu den Projektträger_innen gehören das Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) / fairplay, Südwind, Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, Österreichisches Lateinamerika-Institut (LAI) und Frauen*solidarität.

Weitere Partner_innen sind Globalista und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM).


Alle Infos und Neuigkeiten: http://nossojogo.at/