Die fairplay Initiative nutzt die integrative Kraft des Sports für eine gleichberechtigte Gesellschaft. In Partnerschaft mit dem Balkan Alpe Adria Projekt (BAAP) startete fairplay im August 2007 die Kampagne „Football unites the Alps, the Adriatic and the Balkans“. Ab Sommer 2016 läuft das Nachfolgeprojekt unter dem Titel "Football Zajedno".

Leider bringt der Fußball auch negative Seiten mit sich. Mit diesem Projekt versuchen wir, nicht nur Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung zu bekämpfen, sondern auch nationalistische Vorurteile und Einstellungen zu überwinden. In Zusammenarbeit mit den Fußballverbänden in Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Kroatien werden zahlreiche Projekte mit lokalen Vereinen, Sportverbänden und NGOs mit Unterstützung der UEFA und des europäischen Netzwerks FARE durchgeführt.

Neben interkulturelle Jugendturnieren in Wien und in den Partnerländern und zahlreichen Vernetzungstreffen zählen weitere Aktivitäten während der alljährlichen „football people“ Aktionswochen des FARE Netzwerks, Workshops mit aktiven Gruppen und Fans sowie diverse Antirassismus- und Stadionaktionen bei Vereinen zum Arbeitsprogramm.

Zeichen gegen Antisemitismus

FK Slavija Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) und FC Hapoel Ra’anana
FK Slavija Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) und FC Hapoel Ra’anana (Israel) spielten ein Testmatch im Sommer 2015 in Österreich und setzten gemeinsam ein Zeichen gegen Antisemitismus im Fußball.
Aktion gegen Rassismus beim Länderspiel von Österreich - Bosnien & Herzegowina im März 2015.
Aktion gegen Rassismus beim Länderspiel von Österreich - Bosnien & Herzegowina im März 2015.