Die fairplay Initiative setzt sich öffentlich gegen Diskriminierung ein, leistet Bewusstseinsbildung und Kampagnenarbeit und unterstützt, berät und vernetzt proaktive Gruppen sowie Vereine, die im Stadion und auf den Sportplätzen gegen Ausgrenzungen aktiv werden wollen.

Neben der Bekämpfung von offenen Formen von Diskriminierung im Sport geht es aber auch darum, den Ausschluss von Frauen, Minderheiten und Migrant_innen und anderen marginalisierten Gruppen auf verschiedenen Ebenen des Sports aufzuzeigen und Maßnahmen zur Inklusion zu setzen sowie deren Self-Empowerment und Eigenorganisierung zu unterstützen. Sowohl auf der Diskriminierungs- als auch auf der Repräsentationsebene stellt die Problematik von Sexismus und Homophobie im Sport ein zunehmend zentrales Arbeitsgebiet von fairplay dar.

Die fairplay-Servicestelle versteht sich einerseits als professionelle Plattform, die Initiativen und Projekte fördert, Mobilisierung vorantreibt und Unterstützung anbietet, anderseits ist sie aber auch eine wichtige Drehscheibe für nationale und internationale Vernetzung, Vermittlungstätigkeiten und partizipative und emanzipatorische Initiativen.

Daher entwickelt fairplay immer wieder neue Projektideen bzw. adaptiert erfolgreich durchgeführte Projekte, die von verschiedenen Fördergeber_innen unterstützt und kofinanziert werden. In diesem Bereich auf unserer Homepage finden sich Informationen zu aktuellen bzw. kürzlich abgeschlossenen Projekten.

So ist fairplay-VIDC derzeit die Leadorganisation in zwei von der Europäischen Kommission im Rahmen des Erasmus+ Sportprogramms geförderten Projekten (ESPIN und Queering Football), leitet das von der ADA kofinanzierte Projekt Nosso Jogo, führt eine Studie zu Homophobie im österreichischen Sport durch und veröffentlichte eine Porträtkampagne über Frauenfußballvereine in Wien.