Training für SporttrainerInnen in Rom

Sport Welcomes Refugees: Vom 23.-25. Juni lädt die italienische Partnerorganisation UISP zu einem Training für SporttrainerInnen, PädagogInnen und ExpertInnen nach Rom. Ziel ist es Methoden in der Arbeit mit Geflüchteten zu vermitteln und einen internationalen Erfahrungsaustausch zu gewährleisten.

23.06.2017

Am dreitägigen Training werden über 40 TeilnehmerInnen aus 9 europäischen Ländern erwartet. Praktische Übungen und das Vermitteln von Methoden, die im täglichen Trainingsalltag angewendet werden können, stehen dabei im Vordergrund. Aus Österreich werden insgesamt sechs TeilnehmerInnen in Rom vor Ort sein. Neben fairplay sind auch VertreterInnen von Kicken ohne Grenzen, dem Verein Junger Afghanen in Österreich, PlaytogetherNow und ein Jugendarbeiter mit dabei.

Hintergrund

fairplay, die Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung im Sport, hat im Herbst 2015 eine Kontaktbörse für Sportinitiativen mit Flüchtlingen in Österreich installiert. Viele dieser Initiativen bieten regelmäßig Trainings für und mit Geflüchteten Jugendlichen an. Eine Aus- bzw. Fortbildung in diesem Bereich gibt es momentan in Österreich dazu nicht. Das Training in Rom bietet daher die einmalige Chance Methoden von internationalen ExpertInnen kennenzulernen und in Austausch mit SporttrainerInnen aus verschiedenen Ländern zu kommen.
Das Training ist eine von zahlreichen Aktivitäten im „Sport Welcomes Refugees“ – Projekt. In diesem Jahr sind unter anderem noch ein nationales Vernetzungstreffen und Events in der European Week of Sport geplant.  fairplay führt gemeinsam mit Sportorganisationen wie dem Fußballverband der Republik Irland oder der portugiesischen Spielergewerkschaft sowie NGOs aus sieben weiteren EU-Ländern das europäische Projekt „Sport Welcomes Refugees - Social inclusion of newly arrived migrants in and through sport” durch. Die Partner des zweijährigen EU-Projekts kommen aus Ländern, die in der Fluchtbewegung eine in verschiedener Hinsicht zentrale Rolle spielen, dazu gehören Deutschland, Italien, Ungarn, Finnland oder Griechenland.