Grassroots-Aktionen im "Football v. Homophobia"-Monat

Seit 2010 findet jeden Februar das Aktionsmonat gegen Diskriminierung aufgrund von Sexualität und Geschlechtsidentität im Sport statt. Queering Football unterstützt europaweit Initiativen.

08.02.2017 Von: fairplay

Im Rahmen unsere EU-Projektes Queering Football unterstützen alle fünf Projektpartnerinnen Basisinitiativen in ihrem Engagement gegen Homophobie im Fußball.

Gegen Homophobie…

…in Österreich

In Österreich kam es schon Anfang Jänner mit dem großen Fanturnier der Fußballfans gegen Homophobie zu einem Auftakt für das Aktionsmonat. Den Nachbericht zur Veranstaltung und viele Bilder findet ihr auf der Facebook-Seite der Fußballfans gegen Homophobie Österreich

Das Frauenteam von Dynama Donau designt für das Aktionsmonat eigene Anti-Homophobie-Dressen, mit denen die Dynamas in der Liga bei jedem Spiel ein starkes Zeichen gegen Homophobie setzen wollen. Da die Saison in der 1. Klasse A erst Mitte März startet, werden auch dieDressen erst dann beim Liga-Auftakt im Rahmen einer Aktion präsentiert.

…in Mazedonien

Gemeinsam mit der mazedonischen Initiative und dem Portal queer.mk startet die EGLSF eine Öffentlichkeitskampagne zum Thema Homophobie im Fußball. Auf der Seite queer.mk werden tägliche Berichte über Best Practice Beispiele, wie gegen Homophobie im Fußball angegangen werden kann, aus der ganzen Welt veröffentlich und das Thema wird einen Monat lang der Hauptfokus des Nachrichtenportals für Queers in Mazedonien sein.

…in Slowenien

In Slowenien organisieren die Journalist_innen für sozialen Wandel eine Radio-Diskussion zum Thema Homophobie im Sport, die insbesondere auch die Situation in Slowenien nach dem Referendum, wo die Mehrheit der Bevölkerung sich gegen die Ehe von Homosexuellen ausgesprochen hat, reflektiert.

DIH, die slowenische Initiative für LGBTIQs wird einen Runden Tisch mit Vertreter_innen der Stadt Ljubljana, des Fußballverbandes, von LGT-Sportklubs, NGOs und Wissenschaftler_inen organisieren.

…in Deutschland

In Deutschland ist die Faninitiative ballspiel.vereint!, ein Zusammenschluss von Fans, Ultras und Unterstützer_innen des Teams von Borussia Dortmund, schon am 8. Februar beim Cupspiel Borussia Dortmund gegen Hertha BSC aktiv geworden. Mit einer Choreographie und der Verteilung von Material wurde Bewusstsein für das Problem der Homophobie im Stadion geschaffen. Ziel der Initiative ist es, dass alle gemeinsam beim Fußball sein können, egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts oder welcher sexuellen Orientierung.

… in den Niederlanden

Das Frauenteam von Zwaluwen Utrecht organisiert ein Fußballturnier und eine Diskussion. Dabei soll die Vielfalt der Fußballerinnen sichtbar gemacht und ein klares Statement gegen Homophobie gesetzt werden. T-Shirts werden bedruckt und das ganze wird medial mit einem Film und Fotos begleitet werden.

…in Großbritannien

Erst im März aktiv wird der Club Yorkshire Terriers F.C in England. Am 19. März veranstalten sie ein Fußballturnier mit LGBT-Teams aus ganz Großbritannien. Die Terriers feiern 2017 ihr 20jähriges Bestehen und sind das einzige LGBT Fußballteam in Yorkshire.

… in Frankreich

Auch der Pariser LGBT-Fußballklub Paris Arc En Ciel veranstaltet ein Fußballturnier, bei dem LGBT Teams auf Teams der französischen Liga treffen um Austausch zu ermöglichen und Vorbehalte gegen LGBTs abzubauen. Auch ein Team der Transgender-Initiative Acceptess-T wird teilnehmen.

Get active!

Alle sind eingeladen, eigen Aktionen oder Statements gegen Homophobie zu setzen. #fvh2017 #queeringfootball

 

Mehr Infos zum Aktionsmonat auf der FARE-Seite (Englisch)

Und zur Football v. Homophobia-Kampagne