Progetto Ultra

Das Progetto Ultrà wurde 1995 in Bologna gegründet, um die Werte der Fankultur zu verteidigen und gemeinsam mit den Fans Gewalt zu reduzieren. Die drei Arbeitsschwerpunkte des Projekts sind Repression – also gegen die Kriminalisierung von Fans -, Kommerzialisierung – gegen die aktuelle Vermarktung des Fußballs – und gegen Rassismus. Zu diesem Zweck hat Progetto Ultra auch die Mondiali Antirazzisti – die antirassistische Fan-Weltmeisterschhaft, die jedes Jahr im Juli in der Nähe von Bologna stattfindet - ins Leben gerufen.
www.mondialiantirazzisti.org
Das primäre Anliegen des Projekts ist die Verteidigung der Ultrakultur. Um diese subkulturelle Jugendbewegung zu dokumentieren hat Progetto Ultra über die Jahre ein gewaltiges Archiv aufgebaut - mit über 20.000 Büchern, Fanzines, Artikeln, Diplomarbeiten, Fotos und Filmen.
Daneben organisiert Pogetto Ultra Fantreffen und hält Seminare zum sozialen Engagement im Fußball ab.
Im Laufe der Jahre entwickelten sich auch die Arbeitsbereiche und Zielsetzungen desProjekts weiter. Darunter fallen:
• Archiv über Fan- und Ultrakultur
• Mediation
• Unterstützung der Fans bei internationalen Wettbewerben
• Vernetzungsarbeit mit den Fankurven: Information, Dialog und Kommunikation
• Vermittlungsarbeit zwischen Fans, Öffentlichkeit und den Institutionen des Fußballs
• Organisation und Förderung von Antirassismus-Aktivitäten
Vor allem die Vernetzungsarbeit zwischen unterschiedlichen Ultragruppierungen in Italien und Europa wurde in den letzten Jahren vorangetrieben. Parallel dazu konnten immer mehr lokale, nationale und internationale Institutionen als Kooperationspartner_innen gewonnen werden. So ist Progetto Ultra auch in den wichtigsten Gremien der Netzwerke FARE und FSE vertreten.
www.progettoultra.it

